Im Interview berichtet Cathrin Brose über ihre Arbeit mit den Kindern.

13.04.2015

Die Richard-Wagner-Grundschule in Berlin-Lichtenberg kooperiert bereits seit dem Schuljahr 2011/2012 mit uns im Bereich Ganztag. Zum Team von Leiterin Martina Kerrmann gehören mittlerweile mehr als 20 MitarbeiterInnen, die als BezugserzieherInnen, SpringerInnen oder IntegrationserzieherInnen vor Ort tätig sind. Eine feste Konstante des Teams in Karlshorst ist seit vielen Jahren auch Cathrin Brose. Sie ist Bezugserzieherin der zweiten Klassen und leitet die HipHop und Ballett-AG. Im schicken neuen Nebengebäude, das erst kürzlich bezogen wurde, haben wir uns für ein kleines Interview verabredet.

RiWa_Cathrin Brose

Guten Morgen Frau Brose. Schön, dass Sie sich die Zeit für ein kleines Interview nehmen. Ich hoffe, Sie sind nicht allzu sehr im Stress und ich störe nicht. Was stünde denn jetzt eigentlich gerade auf dem Programm bei Ihnen?

Eigentlich wäre ich jetzt mit meiner Klasse beim Essen. Das übernimmt jetzt aber spontan unsere Leitung Frau Kerrmann, damit wir in Ruhe das Interview führen können. Danach steht freies Spiel auf dem Programm und ab 14 Uhr ist dann Hausaufgabenzeit.

Wie läuft das denn mit den AGs bei Ihnen. Welche Angebote gibt es und wie teilen Sie das ein?

Wir sprechen das immer im Team ab und jeder sagt was er gerne machen möchte. Dann sammeln wir das, schreiben es auf und dann bieten wir‘s an. Fußball ist natürlich immer total beliebt und auch die Basketball-AG ist der Renner! Unsere Jungs und Mädels stehen auch total auf die Outdoor AGs. Draußen schnitzen usw. das kommt total gut an hier! Die AG-Ideen kommen natürlich auch von den Kindern selbst, zum Beispiel die Perlenzauber-AG ist so entstanden.

Die Ballett- und HipHop-AG findet seit Anfang Februar nicht mehr statt. Ich habe aber auch andere tolle Ideen, die mir im Kopf herumschwirren, zum Beispiel das Projekt ‚Wut im Bauch‘. Das haben die Kinder mit bestimmt, weil es viele Situationen in der Schule gab, in denen die Kinder nicht mit ihrer Wut umgehen konnten. Das Projekt soll die Schüler heranführen, dass man Wut haben darf, aber niemanden dabei verletzen sollte und einen anderen Lösungsweg finden muss. Die Situation ‚halt/stopp‘ bedeutet dann, dass das Gegenüber sofort aufhören muss, weil das was es macht, ein anderes Kind total wütend macht.

toggle bipanav
Wir benutzen Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.